09.09.2010
 
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    Startseite Informationen Stadt Antalya Antalya - Die Straßenbahn (Tram)
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    Antalya - Die Straßenbahn (Tram)

    tram1 Wer schon mal in Antalya die Altstadt besucht hat, wird sie gesehen haben – die Straßenbahn von Antalya. Diese ist ein Geschenk der Partnerstadt. Seit 1997 besteht die Partnerschaft zwischen Antalya und Nürnberg. Im Jahre 1999 wurde die Straßenbahnlinie, die parallel zur gebogenen Küstenlinie verläuft eröffnet. Die Strecke ist mehr als 5 Kilometer lang und hat zehn Haltestellen.

    Die Wagen verfügen über eine einheitliche Holzbankklasse und sind ein Geschenk aus Nürnberg aus dem Jahr 1997. Die Fahrzeuge sind von 1 bis 6 durchnummeriert und zweckentfremden zu ihrer Kennzeichnung die Linientafeln an der Kopfseite des Triebwagens bzw. am Ende des Beiwagens.

     

    Nummer 1 = ehemalige Nürnberger Nummer 213
    Nummer 2 = ehemalige Nürnberger Nummer 1553
    Nummer 3 = ehemalige Nürnberger Nummer 255
    Nummer 4 = ehemalige Nürnberger Nummer 1534
    Nummer 5 = ehemalige Nürnberger Nummer 212
    Nummer 6 = ehemalige Nürnberger Nummer 1586

     

    Fotoshow: Bilder der Straßenbahn

     

    Die eingleisige Strecke wird von drei Triebwagen mit Anhänger im Halbstundentakt befahren. Drei Ausweichstellen sorgen für einen reibungslosen Betrieb. Der vorhandene Fahrplan sollten nicht allzu genau genommen werden, da die Straßenbahnen durchaus auch früher kommen kann. Die Bahn fährt aber ohnehin relativ langsam und scheint keine Vorrangschaltung zu nutzen.


    Da die Verkehrsplanung der Stadt Antalya ohnehin die großflächige Einführung autogerechter grüner Wellen vorsieht, spricht die für eine untergeordnete Rolle des Verkehrsmittels Tram und somit ist kein bedeutender verkehrspolitischer Sinn zugrunde zu legen in der 1,5 Millionenstadt (offiziell rund 700.000). (Die Angaben entsprechen den Stand von 2008).

     

    2001 scheint das Boomjahr dieser Straßenbahnlinie gewesen zu sein. Eine Mitteilung vom 08. Juni 2005 besagt, dass damals 1.363.200 Personen mit der Tram fuhren. Umgerechnet auf jede einzelne Fahrt (vorausgesetzt es lief alles planmäßig) bedeutet dies, dass pro Fahrt gerade einmal 67 Personen befördert wurden.


    Die westliche Endhaltestelle Müze soll die Touristinnen und Touristen wahrscheinlich dazu verleiten, sich mit einem ihnen vertrauten Gefährt ins Archäologische Museum der Stadt zu begeben, das sich etwas außerhalb der Innenstadt befindet.




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    Updated at 15:30 on 09/07/2010

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